Am 25. Mai fuhr das Herrenteam um Trainer Dennis Tiedemann mit 12 Spielern zum Turnier nach Logabirum. Bei diesem Turnier waren insgesamt 136 Mannschaften gemeldet, die in 13 Hallen um den Turniererfolg wetteiferten.

Das Turnier ist im norddeutschen Raum eines der größten – wenn nicht das größte Turnier. Das Team machte sich am Samstagmorgen um 07:30 Uhr auf den Weg nach Leer. Gut organisiert kam man flüssig durch den Verkehr und erreichte sehr entspannt die Turnierleitung in Leer. Es musste erst einmal der bürokratische Akt vollzogen werden, danach ging es auch gleich zum ersten Spiel in die nicht weit entfernte Spielhalle. Gegner waren die Neuköllner Bären die im Spielbetrieb in der Bezirksliga spielen. Anfangs konnte man das Spiel noch recht ausgeglichen gestalten, doch es fehlte die nötige Grundspannung. Es wurden nun die Angriffe leichtfertig und viel zu schnell erfolglos angeschlossen. Am Ende verlor man ohne jegliche Gegenwehr 19:49. Trainer Dennis Tiedemann war ziemlich angefressen, denn das Team kann viel mehr und man hätte das Spiel wesentlich enger gestalten können. Nach dem ersten Spiel bezogen Spieler und Trainer die Unterkunft. Nach einer längeren Pause ging es in die nächste Halle. Der Gegner hieß Fortuna Logabirum die einen Mix aus den vier vorhandenen Mannschaften (Bezirksklasse bis 2. Regionalliga) aufboten. Altenwalde kam dieses Mal besser aus den Startlöchern und gestaltete das Ergebnis ausgeglichen. Nach dem Wechsel schlich sich der Schlendrian ein und es wurden wieder schlechte Entscheidungen getroffen und in der Abwehr packte man nicht entschlossen genug zu. Eine vermeidbare 19:27 Niederlage stand am Ende auf der Anzeigetafel. Im nächsten Spiel, in gleicher Halle, musste unbedingt ein Sieg her, damit man bei einem günstigen Gruppenverlauf noch den Sprung in das Viertelfinale schafft. Greifswald ist in der Oberliga Ost in Mecklenburg-Vorpommern Zuhause. Das Spiel war von Anfang an von beiden Seiten hart umkämpft, denn beide Mannschaften mussten unbedingt gewinnen um in der Turnierplatzierung höher zu kommen. Altenwalde hatte am Ende die Nase knapp mit 33:31 vorne. Der 4. Platz schien vor dem letzten Gruppenspiel in greifbarer Nähe, doch Greifswald gewann das letzte Spiel gegen Fortuna Logabirum mit 46:37. Im letzten Gruppenspiel traf man auf den großen Favoriten in der Gruppe, auf Monstars Köln. Die Kölner sind in der Regionalliga unterwegs und am Ende verloren die Kölner erst im Finale gegen Oldenburg. Im letzten Spiel des ersten Turniertages traf man um 21: Uhr auf die Monstars Köln. Köln fing in den ersten Minuten sehr lässig an und Altenwalde nutzte die vorhandenen Chancen und konnte mehrmals die Führung behaupten. Bis zur Halbzeit übernahm Köln wieder Führung. Im zweiten Abschnitt zog der Favorit die Zügel an und erhöhte die Führung. Nach 20 Minuten stand es standesgemäß 49:17 für Köln. Nach den Gruppenspielen war der Frust über den fünften und letzten Platz sehr groß, denn mit einem möglichen Sieg gegen Fortuna Logabirum wäre man dritter geworden und hätte in der oberen Platzierungsrunde mindestens mitgespielt. Der Abend wurde gut genutzt und der ein oder andere fand den Weg in das Bett recht spät. Das Team konnte aber lange schlafen und war dann doch wieder recht fit. Das erste Platzierungsspiel stand auf dem Plan und Gegner war der TSV Barsinghausen. Der TSV Barsinghausen geht in der Oberliga Ost auf Körbejagd. Altenwalde war von Anfang das dominierende Team und gewann die Partie ungefährdet mit 22:13. Im abschließenden Spiel um Platz 25 traf man auf die zweite Vertretung der Fortuna Logabirum. Es entwickelte sich eine spannende Partie, die in die Verlängerung musste. Es wurde im sudden death gespielt und Christoph Claßen gewann den Jump. Beide Teams hielten sich mit Fouls völlig zurück, da jeweils die Teamfoulgrenze bereits erreicht wurde. Der Ball wechselte mehrmals die Seiten und am Ende konnte Philipp Klecha einen fast break zum glücklichen 26:24 einnetzen. Das Fazit des Turniers war, Teambuilding und weitere Schwächen erkennen und in der Vorbereitungsphase für die kommende Saison weiter minimieren. Am Ende erreichte man leider nur den 25. Platz, wobei bei einem weiteren Sieg in der Vorrunde auch noch mehr möglich gewesen wäre. Die Planungen werden ab sofort auf das eigene Turnier, was am 22. und 23. Juni stattfindet forciert.

 

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